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England

Interview von Leoni Schwannecke von den „Rödinghauser Umweltkids“



Interview von Leoni Schwannecke von den „Rödinghauser Umweltkids“ mit Tony Maw aus Walkeringham England am 12.12.2008

  • Wie kommen die Leute in England zur Arbeit?
    Antwort: In den Großstädten fahren die meisten mit der U-Bahn, Zug oder Bus, um die Fahrzeugsteuer, Innenstadt-Maut und Benzin zu sparen. Es gibt ständig verstopfte Strassen und nicht genügend Parkplätze. In den Universitätsstädten sind Fahrräder sehr beliebt. Aber die meisten fahren doch mit dem Auto.
  • Wird in England viel Sprit verbraucht?
    Antwort: Ja, aber im Vergleich zu den USA und Deutschland wohl weniger; auch wegen der Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Autobahnen auf 120 km/Std. Die Automarken und -typen sind in England fast die gleichen wie in Deutschland.
  • Fahren die Engländer am Wochenende gern Fahrrad oder gehen sie wandern?
    Ich glaube, die Freizeitbeschäftigungen in England unterscheiden sich kaum von denen in Deutschland. In Zukunft sollten die Menschen in beiden Länder versuchen, weniger Auto zu fahren und kurze Strecken mit dem Fahrrad machen.
  • Was halten die Engländer von einem „Autofreien Tag“?
    Die Menschen in den Großstädten finden das toll und fahren dann mit dem ÖPNV. Die Leute auf dem Land sind mehr auf das Auto angewiesen. Deshalb sind dort viele von dieser Idee nicht so begeistert.
  • Und was hältst Du von einem „Autofreien Sonntag“?
    Finde ich gut! Ich fahre gern Fahrrad. Außerdem finde ich es klasse, dass ihr Rödinghauser Umweltkids euch so erfolgreich für einen „Autofreien Tag“ in eurer Gemeinde einsetzt! Ich wünsche euch viele Nachahmer in ganz Europa!
  • Was macht Ihr in Eurer Gemeinde am 1. Mai?
    Das Gleiche wie ihr in Deutschland: Feiern. Dieser Tag ist in vielen Ländern ein gesetzlicher Feiertag – auch in England. Doch das war nicht immer so. Dieser Feiertag wurde 1555 in Schottland sogar verboten. Und noch 100 Jahre später hat das englische Parlament das Aufstellen von Maibäumen untersagt.